Pharaoameisen:

Kaum ein Schädling ist so gefürchtet wie die winzige Pharaoameise.
Bei Massenbefall kann sie überaus lästig und in Krankenhäusern durch Keimverschläppung sogar gefährlich werden.
Eine Bekämpfung ist sehr schwer und langwierig.

Pharaoameisen bauen ihre Nester in Gebäuden wo es warm ist. Sie bilden einen Sozialstaat und leben in einer Kolonie zusammen. Diese setzt sich aus Königinnen, Männchen und vielen Arbeiterinnen zusammen, oft viele Tausende. Nur etwa 10% davon sind auf der Nahrungssuche, dabei laufen sie bis zu 30 Meter.
Auf Grund ihrer kleinen Größe kommen sie praktisch fast überall durch.

Ihre Nester sind so versteckt und unzugänglich, so dass übliche Bekämpfungsmaßnahmen wenig ausrichten können.
Pharaoameisen nehmen Spritzbeläge wahr, weichen diesen aus und bleiben notfalls wochenlang vergrämt im Nest.

Geduld und Sorgfalt ist bei der Bekämpfung oberstes Gebot.